Pfleger mit Rollstuhlfahrer

Bei [ascore] Das Scoring sind die Tarife „Unfall Individual“ der Bayerischen und „Gleichgewicht“ der prokundo (VWB) integriert und können ab sofort gescort werden.

Die sogenannte „Unfall-Haftpflicht-Versicherung” (UHV) bietet eine Alternative zur klassischen Unfallversicherung. Sie funktioniert leistungsmäßig wie eine Haftpflichtversicherung, das heißt, der Versicherer ersetzt die Kosten in Folge des Unfalls, als ob er – also der Versicherer – der Unfallverursacher wäre. Die UHV zahlt für nachgewiesene finanzielle Folgen, die ein Unfall – mitunter ein Leben lang – nach sich zieht. Finanzielle Folgen sind beispielsweise Schmerzensgeld, Verdienstausfall, Umbaukosten, Haushaltsführungskosten, Pflegekosten aber auch Rentenminderung und Ausgleich von Einkommensverlusten.

Der Unfallbegriff an sich unterscheidet sich kaum zu klassischen Unfallversicherungen, nur gerade die Errungenschaften der letzten Jahre in der klassischen Unfallversicherung – wie Infektionen durch geringfügige Verletzungen und Insektenstiche, Impfschäden sowie Bewusstseinsstörungen durch z. B. einen Herzinfarkt oder Schlaganfall – wurden bislang nicht als Leistungsauslöser integriert. Dafür kommt die UHV ganz ohne Invaliditätsgrad aus, Leistungsauslöser ist ein dauerhafter Schaden, der durch einen Unfall verursacht wurde. Ein Dauerschaden ist bei beiden Tarifen im Scoring definiert als ein Schaden, der mindestens drei Jahre besteht.