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Für das Geschäftsjahr 2016 ist die Angabe der Solvency II Quoten und die Abgabe des Solvency II Berichts für alle Versicherungsunternehmen vorgeschrieben. Im Rahmen des „SFCR“ (Solvency and Financial Condition Report) wird die Ertrags- und Stabilitätslage des Unternehmens umfangreich dargestellt. Dieser Report muss veröffentlicht werden und ist somit für jedermann auf den Homepages der Unternehmen zugänglich. Es ist allerdings zu bezweifeln, dass „jedermann“ alle erforderlichen Inhalte findet. Denn zentrale Angaben, die man für die Bewertung der Solvency-Quote benötigt, muss man teilweise detektivisch suchen. Da – wie wir bereits berichteten >> link – die von den Gesellschaften kommunizierte Solvenzquote mal mit Übergangsregelungen, mal mit Volatilitätsanpassungen oder auch mit beiden oder ganz ohne gerechnet werden, sind sie ohne weiteres nicht vergleichbar. [ascore] untersucht daher im Unternehmens-Scoring den SFCR-Report nach folgenden Inhalten und rechnet für alle Gesellschaften zum Vergleich die Solvency II – Nettoquoten aus:

• SCR-Quote Netto (also ohne Übergangsregelung und ohne Volatilitäts-Anpassungen)
• Nutzung Standardformel, internes Modell oder partiell internes Modell
• Angabe, ob Nutzung Übergangsregeln oder Volatilität-Anpassung

Bei der Bewertungssystematik im [ascore] Unternehmensscoring setzen wir weiterhin auf eine umfassende Betrachtung eines Unternehmens und betrachten aussagekräftigen Kennzahlen in folgenden Bereichen:


Erfahrung


Sicherheit


Erfolg


Bestand


Die Solvency II Nettoquote ergänzt als weitere Kennzahl den Bereich “Sicherheit” in den aktuellen Unternehmens-Scorings 2017-09. >> Zur Software