Wie kommen Vermittler ohne viel Aufwand den gesetzlichen Anforderungen an die Auswahl eines Versicherungstarifes nach? Und das am besten ohne viel Aufwand?

Der Versicherungsmakler muss laut Gesetzgebung seiner Produktauswahl eine hinreichende Anzahl von Versicherern und Tarifen,  zugrunde legen. Doch damit nicht genug, er muss diese Auswahl auch dokumentieren, so dass auch nach mehren Jahren nachvollziehbar ist, wie es damals zu einer Produktempfehlung kam. Diesen Aufwand kann kaum jemand betreiben und schon gar nicht individuell nach jedem einzelnen Kundengespräch. Eine professionelle Produktvorauswahl ist nötig.

Professionelle Produktvorauswahl

Die Herangehensweise über eine professionelle Produktvorauswahl spart den Vermittler viel Zeit und Aufwand. Hier setzt [ascore] Das Scoring  an und bietet ein Instrument, um die Vorauswahl schnell und einfach zu betreiben. Durch die Produktvorauswahl, die einmal jährlich erfolgen sollte, ist es möglich bei der Beratung, den Kreis der betrachteten Tarife vorweg einzuschränken. Der Makler wählt also nur noch unter den Besten Tarifen aus. Ein Vorgehen, welches schon mit dem Erscheinen der EU-Vermittlerrichtlinie in den dazugehörigen Kommentaren empfohlen wurde. Neben der Zeitersparnis bietet das Verfahren von [ascore Das Scoring] die Dokumentation der Produktauswahl an, um diese auch nach mehreren Jahren transparent zu belegen.

Bei der Bewertung setzt [ascore] Das Scoring auf ein einzigartiges Scoring-Verfahren, das objektive Auswertungen ermöglicht, die transparent und nachvollziehbar sind.  Dieses Verfahren unterscheidet sich klar von Ratings und Rankings, die erwünschte Anforderungen an Transparenz und Nachvollziehbarkeit oft nicht erfüllen. So ist beim Scoring für jeden betrachteten Versicherungsbereich (z.B. klassische Riester-Rente) ein transparenter Kriterienkatalog hinterlegt. Anteilige Bewertungen oder Gewichtungen gibt es nicht, ein Kriterium wird entweder erfüllt oder nicht. Dadurch wird stets die Nachvollziehbarkeit der Bewertung gewahrt In den Auswertungen können alle betrachteten Kriterien eingesehen werden, so dass höchstmögliche Transparenz erzielt wird. Das Ergebnis der Auswertung wird in Sternen dargestellt, wobei sechs Sterne die höchstmögliche Bewertung bedeutet.

Unternehmen und Tarife betrachten

In einem zweistufigen Scoring-Verfahren wird der Kreis der betrachteten Produkte immer weiter eingegrenzt, bis letztendlich die Auswahl der besten Tarife je Bereich erfolgen kann. Zunächst wird ein Unternehmensscoring durchgeführt, welches das Versicherungsunternehmen bewertet. Anschließend werden die Tarife dieses Versicherers dem Produktscoring unterzogen. Aus der Spitzengruppe der gescorten Tarife wählt der Makler nun eine Hand voll Tarife aus, die er im kommenden Jahr für den betrachteten Bereich (z.B. klassische Basisrente) vermitteln möchte. In allen kommenden Kundenberatungen nutzt er diese Produktvorauswahl und muss seine passende Kundenempfehlung nicht mehr aus nahezu einhundert Versicherern mit einem Vielfachen an Tarifen treffen, sondern kann auf seine vorausgewählten Tarife zurückgreifen. Dies spart Zeit und bringt zusätzliche Sicherheit bezüglich des Haftungsrisikos.

Entwickelt wurde dieses Scoring-Verfahren bereits 2006 für einen großen Vertrieb, der das Scoring seitdem erfolgreich nutzt und den gesetzlichen Anforderungen damit gerecht wird. Die Vermittlersicht stand bei der Entwicklung im Vordergrund. Diese wurde bis heute beibehalten und spiegelt sich bis in die einfache, intuitive Bedienung der Software wider. Inzwischen nutzen mehrere Vertriebe das Scoring. Seit diesem Jahr ist [ascore] Das Scoring für alle Vermittler erhältlich. Die Software kann über die Homepage www.DasScoring.de über ein Lizenzmodell erworben werden. Allen Vermittlern steht mit der Software von [ascore] Das Scoring ein Instrument zur Verfügung um unverhältnismäßigen Aufwand zu vermeiden und trotzdem den gesetzlichen Anforderungen nachzukommen.

Erschienen in Cash. 11/2009 ;  Autor: Mirko Theine