Die Funktionale-Invalidität-Versicherung (FIV) dient der Absicherung der dauerhaften (mind. zwölf-monatigen) Invalidität durch Unfall oder Krankheit und besteht typischerweise aus den Bausteinen
– Unfall-Invalidität,
– Verlust von Grundfähigkeiten,
– Krebs und schwere Krankheiten,
– Pflegebedürftigkeit und Organschäden.

    Besonders für Personen mit einer körperlichen oder handwerklichen Tätigkeit kann die FIV eine sinnvolle Arbeitskraftabsicherung darstellen. Im Existenzschutz FIV-Scoring (Sach) werden 20 Tarife anhand von 80 Kriterien analysiert und bewertet. Auszug aus den Kriterien:

      Nachversicherung & Dynamik

    • Wenn die versicherte Rente einige Jahre nach Abschluss erhöht werden soll, sind bei Personenversicherungen Nachversicherungsmöglichkeiten ohne erneute Gesundheitsprüfung wichtig. 19 (von 20) Tarife bieten Ereignisgebundene an, die Hälfte der Tarife auch Ereignisunabhängige. Bei einem Drittel der Tarife liegt das Höchstalter dafür bei 45 Jahren oder darüber.
    • Aktiv- und Passivdynamik werden bei allen 20 Tarifen angeboten.
      • Leistungsfall

      • Eine Stundung im Leistungsfall, wie bei Leben-Tarifen Standard, ist bei FIV-Sachtarifen unüblich und wird nur von einem Tarif geboten.
      • Bei der Frist zur Geltendmachung erfüllen 15 Tarife die [ascore]-Benchmark von 24 Monaten.
      • Bei einem verspätet gemeldeten Versicherungsfall wird rückwirkend geleistet: Unsere Benchmark von 36 Monaten erfüllen 14 von 20 Tarife.
        • Leistungsauslöser

        • Bei Leistungen infolge von Bewusstseinsstörung und Epilepsie sind manche Versicherer zu vorsichtig: Nur 13 von 20 Tarifen leisten.
        • Infektionskrankheiten, die durch Insektenstiche/-bisse, wobei mindestens Zeckenbisse versichert sein müssen, übertragen werden, sind bei 14 von 20 Tarifen versichert.
          • Unfall und Grundfähigkeiten

          • Leistung für den Verlust oder Verlust der Funktionsfähigkeit eines Arms im Schultergelenk: Lediglich bei 6 von 20 Tarifen wird die [ascore]-Benchmark von 80 % erfüllt.
          • Der vollständige, irreversible Verlust der Funktionsfähigkeit der „Oberen Extremitäten“ umfasst die Funktionen „Handfunktionen“, „Heben und Tragen“ sowie „Arme bewegen“, die jeweils mit mindestens 30 Punkten bewertet werden: Hier gibt es eine große Leistungsspreizung bei den Anbietern – nur die Hälfte der Tarife erfüllen dieses Kriterium.
          • Beim Thema „Mobilität“, können wiederum fast alle Tarife Punkten – Autofahren bleibt des Deutschen liebstes Kind.
            • Krebs und schwere Krankheiten

            • Jedes Rezidiv (Wiederauftreten) eines Tumors wird wie eine Neuerkrankung berücksichtigt: Hier lautet die Antwort der meisten Tarife „Nein“, denn lediglich 4 Tarife konnten dieses Kriterium erfüllen.
            • Keine Leistungskürzung bei Verbesserung durch Transplantation: Auch wenn der Zustand durch eine Transplantation verbessert wird, erfolgt bei 18 von 20 Tarifen weiterhin die Zahlung der Rente.
              • Die detailliere Auflistung aller Kriterien sehen Sie >>hier.

                Die leistungsstärksten FIV (Sach)-Tarife im Scoring:
                FIV (Sach)

                  Photo by Solomon Hsu on Unsplash