Welche Bedeutung hat ein garantierter Rentenfaktor im Altersvorsorgetarif für den Kunden? Mitunter eine große. Denn der garantierte Rentenfaktor gibt an, mit mindestens welchem Faktor das Guthaben zum Rentenbeginn in eine Rente umgerechnet wird. Bei reinen Fondstarifen betrifft es das gesamte Guthaben, bei Tarifen mit einer garantierten Rente wie Hybrid-, Index- oder Klassiktarifen betrifft es das zusätzliche Guthaben aus Überschüssen, Fondsanteilen bzw. Indexperformance.

Große Unterschiede bei den Rentenfaktor
Tarife vergleichen lohnt sich, denn wenn kein Rentenfaktor garantiert wird, wird das Guthaben mit dem bei Rentenbeginn aktuellen Rentenfaktor berechnet. Dies bedeutet für den Kunden eine hohe Unsicherheit bezüglich des Rentenwertes aus einem Guthaben. Aber auch wenn Rentenfaktoren angegeben sind, ist das bloße Vorhandensein eines solchen nicht ausreichend. Denn die Unterschiede sind groß.

Nur bei Fondsgebundenen Tarifen interessant?
Mit der Einführung von fondsgebundenen Tarifen, kamen die garantierten Rentenfaktoren. Mit dieser Garantie deckte man das Langlebigkeitsrisiko ab. Und auch bei fondsgebundenen Tarife mit Garantie (z.B. Hybride) hat sich die Angabe eines garantierten Rentenfaktors durchgesetzt. Bei Klassik-Tarifen stand zu lange die garantierte Rente im Vordergrund – einen garantierten Rentenfaktor für das Überschussguthaben findet man hier nicht.

>> Übersicht garantierter Rentenfaktor 2018

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