Executive hands indicating where to sign contract

Für 2018 gab es (wieder einmal) neue Vorschriften, Verordnungen und jede Menge fachlicher Kürzel, die man sich merken muss: MiFiD II, IDD, IBIP, PRIIBs und BIB. Das neue Basisinformationsblatt (BIB) soll die Vergleichbarkeit von “verpackten” Anlageprodukte besser machen. Die Informationen auf den Basisinformationsblättern werden für definierte Musterfälle und nicht kundenspezifisch ausgegeben. Unter anderem enthält es Szenarienberechnungen, Kosten und eine Einordnung des Produkts mittels Risikoindikator zwischen 1 (sehr sicher) und 7 (hohes Risiko).

Grundsätzlich klingt diese Vorgehensweise sinnvoll, um Produkte in Bezug auf ihre Risiko- und Renditeprofile vergleichbarer zu machen – wenn da nicht wieder diese Ausnahmen wären: Denn geförderte Produkte wie Riester- und Basisrente und Produkte der betrieblichen Altersvorsorge sind ausgenommen. Auch in diesen Bereichen gibt es aber wie in der Schicht 3 Produkte, von denen die einen klassisch, die anderen fondsgebundene oder indexorientierte Anlagen bieten…

Zudem gibt es auch bei der Einteilung der Risikokategorien große Unterschiede: Bei geförderten Produkten wird in Risikoklassen (CRK) von 1 bis 5 und bei Produkten der Schicht 3 in einen Risikoindikator von 1 bis 7 eingeteilt. bAV Produkte müssen gar keiner Risikoklasse oder -Indikation zugeteilt werden.

Im Scoring wird bei der Angabe “Produktart” eine vorhandene Risikoklasse (CRK) bzw. ein Risikoindikator angezeigt.

Weitere Informationen finden Sie hier:
>> GDV
>> BaFin