Eine private Zusatzversicherung kann bei bestehenden Vorerkrankungen wegen notwendiger Risikozuschläge beim Abschluss ziemlich teuer werden. Bei manchen Versicherern sind bestimmte Vorerkrankungen sogar ein Grund für eine Antragsablehnung.

Der Abschluss einer betrieblichen Krankenversicherung ohne Gesundheitsprüfung bietet Arbeitgebern die Gelegenheit seinen Mitarbeitern ein wertvolles Goodie zukommen zu lassen, ohne dabei jemanden ausschließen zu müssen. Hinzu kommt, dass bKV-Tarife teilweise beitragsgünstiger als die entsprechende Einzelversicherungen sind, da diese hauptsächlich ohne Alterungsrückstellungen kalkuliert werden und hiermit größere Personengruppen abgesichert werden. Ein etwaiger Verzicht auf eine Risikoprüfung bedeutet in der bKV jedoch nicht, dass chronische Erkrankungen oder laufende Behandlungen immer mitversichert sind.

Während auf Risikoprüfungen unter bestimmten Voraussetzungen (u.a. bei Arbeitgeberfinanzierung ab einer bestimmten Anzahl der versicherten Personen und evtl. ab einer bestimmten Firmengröße und Beteiligungsquote) in 99% aller von uns bewerteten bKV-Tarife verzichtet werden kann, sind die ASCORE-Kriterien „Vorerkrankungen sind bei AG-fin. mitversichert“ und „Laufende Versicherungsfälle sind bei AG-fin. mitversichert“ in etwa 70% bzw. 60% der Tarife erfüllt. Diese Werte unterschieden sich jedoch je nach Tarifart.

Ob laufende stationäre Behandlungen, laufende Arbeitsunfähigkeiten, laufende Zahnbehandlungen und Zahnersatzmaßnahmen sowie bereits bei Vertragsschluss fehlende Zähne in den Versicherungsschutz eingeschlossen sind, lässt sich bei den beiden Kriterien in den entsprechenden Tarifbereichen finden. Ein schneller Blick in den Vergleich des ASCORE Navigators lohnt sich hier.

Eine Übersicht der Tarife, aus den Bereichen „bKV Stationär“ und „bKV Zahnersatz“ bei denen Vorerkrankungen und laufende Versicherungsfälle mitversichert sind und zudem keine Gesundheitsprüfung erforderlich ist, finden Sie hier.