[ascore] Das Scoring hat im aktuellen Jahrgang des Unternehmens-Scorings wieder 32 Krankenversicherer unter die Lupe genommen. Durch die Fusion der Signal Krankenversicherung und dem Deutscher Ring war eine lange erwartete Zusammenführung in 2017 erfolgt. Insgesamt war das Geschäftsjahr 2017 für die Krankenversicherer ein stabiles Jahr.

Viele Kennzahlen sind im durchschnitt auf ähnlichem Niveau wie im Vorjahr. Die RfB (Rückstellung für Beitragsrückerstattung), die zur Milderung von Beitragsanpassungen und zur Zahlungen von Beitragsrückerstattungen bei Schadenfreiheit dient, hatte einen kleinen Rückgang von 42,55% im Vorjahr auf 39,75% in 2017 zu vermelden. Die RfB-Zuführungsquote konnte aber wieder leicht gesteigert werden, sodass die gesamte RfB branchenweit damit weiterhin bei einer komfortablen Höhe einpendelt. Die Versicherungsgeschäftliche Ergbenisquote, die bei sehr niedrigem Wert ein Indikator für bevorstehende Beitragserhöhungen ist, konnte branchenweit gegenüber dem Vorjahr von 11,89% auf 13,96% gesteigert werden. Die Kosten schlagen insofern positiv zu Buche, da sowohl die Abschluss- und auch die Verwaltungskosten gegenüber den Vorjahren leicht gesenkt wurden.

Bei der Betrachtung der Solvency II Quote gibt die PKV-Branche ein sehr stabiles Bild ab. Nur eine von 32 Gesellschaften nahm Übergangsmaßnahmen und Volatilitätsanpassung in Anspruch, eine weitere nur Überangsmaßnahmen und drei Gesellschaften nutzten die Möglichkeit der Volatilitätsanpassung. Die Nettoquoten befinden sich in sicherem Fahrwasser zwischen 168% und 903%.


Ergebnisse PKV 2018

Die Ergebnisübersicht des PKV Unternehmens-Scorings 2018 finden Sie hier >> zum Ergebnis-Rechner


Detailvergleich der Kennzahlen

Wie die Gesellschaften in den einzelnen Kriterien im Vergleich zur Benchmark (Branchenschnitt) abgeschnitten haben, sehen Sie in der Scoring-Software, für die ein persönlicher Zugang notwendig ist >> Scoring-Software.

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