[ascore] Das Scoring hat im aktuellen Jahrgang des Unternehmens-Scorings wieder 64 Kompositversicherer unter die Lupe genommen. Im Durchschnitt sind wenig Änderungen festzustellen, wenngleich einige Verschiebungen bei den einzelnen Gesellschaften festzustellen sind. Die durchschnittliche Eigenkapitalquote verzeichnete einen weiteren Rückgang auf durchschnittlich 67,93% (von 80,27%), dagegen konnte die durchschnittliche Netto-Solvency II Quote steigert werden (+5,8%).

Unbeeindruckt vom schwierigen Kapitalmarkt steigerten die Kompositversicherer die Kapitalanlage-Quote (im Verhältnis zu den verdienten Beiträgen) im Vergleich zum Vorjahr, was sich auf eine höhere Nettoverzinsung von 3,73% (VJ 3,24%) niederschlägt.

Das Versicherungstechnische Ergebnis konnte sowohl mit Blick auf die Nettoquote als nach Schwankungsrückstellung plus/minus eines minimalen Unterschieds auf Vorjahresniveau gehalten werden, ebenso die Schaden- und Kostenquoten.

Bei der Betrachtung der Solvency II Quote gibt die Komposit-Branche ein sehr stabiles Bild ab. Im Durchschnitt ergibt sich eine Netto-SCR-Quote (ohne Übergangsregelungen und Volatilitätsanpassungen) von ca. 254%. Die Unterschiede der Gesellschaften sind aber nach wie vor noch sehr groß – die Quoten liegen zwischen 137% und 940%. Keine der Gesellschaften nutzt Übergangsregelungen, die im Kompositgeschäft aber auch nicht die Bedeutung wie in der Lebensversicherung haben. Aber 7 von 64 Gesellschaften nutzen Volatilitätsanpassungen.

 

Ergebnisse Komposit 2018

Die Ergebnisübericht des Komposit-Unternehmens-Scorings 2018 finden Sie hier >> zum Ergebnis-Rechner

 

Detailvergleich der Kennzahlen

Wie die Gesellschaften in den einzelnen Kriterien im Vergleich zur Benchmark (Branchenschnitt) abgeschnitten haben, sehen Sie in der Scoring-Software, für die ein persönlicher Zugang notwendig ist >> Scoring-Software.

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Photo by Stanislav Kondratiev on unsplash