Das seit Jahren bekannte „Ablaufmanagement“ schichtet nach einem automatisierten Verfahren gegen Ende der Ansparphase schrittweise das Fondsvermögens in risikoärmere Fonds um und ist bei allen Gesellschaften in den Bedingungen fest verankert. Es dient damit als Vermögenssicherung in den letzten drei bis fünf Jahren vor dem Rentenbeginn.

Das kostenfreie Ablaufmanagement muss allerdings meist aktiv vom Kunden angefragt werden. Das systematische Umschichten in sicherere Fonds hilft dem Kunden, das erreichte Guthaben während der Ansparphase vor großen Kursstürzen zu schützen.

Noch relativ unbekannt und weniger verbreitet ist das sogenannte „Anlaufmanagement“, das bei fondsgebundenen Rentenversicherungen gegen Einmalbeitrag dazu dient, den Investitionszeitpunkt zu strecken. Damit soll verhindert werden, dass der Einmalbeitrag zum „falschen Zeitpunkt“ in einen oder mehrere Fonds investiert wird.

Ist das Anlaufmanagement eingeschlossen, sorgt dieses für eine automatische Start-Optimierung der Einmalbeiträge und Zuzahlungen. Der Einmalbeitrag wird zunächst in einen risikoarmen Fonds investiert. Während der Anlaufphase wird das Guthaben aus dem risikoärmeren Investmentfonds monatlich und unabhängig vom Kapitalmarkt in jene Fonds umgeschichtet, die der Kunde gewählt hat. Die Länge der Anlaufphase kann meist zwischen drei und 60 Monaten gewählt werden und ist jederzeit kündbar. Für das Anlaufmanagement werden von den Versicherern, die dieses derzeit am Markt anbieten, keine Zusatzkosten erhoben.

Tarife mit Anlaufmanagement in der 3. Schicht


ALTE LEIPZIGER Lebensversicherung a.G.: AL FlexInvest (Tarif FR30)
Basler Lebensversicherungs-AG: Basler PrivatRente Invest Vario (FRE)
Basler Lebensversicherungs-AG: Basler FondsRente (FRBE)
INTER Lebensversicherung AG: INTER MeinLeben (Tarif Y04)
Lebensversicherung von 1871 a.G.: MeinPlan (FRV)
Stuttgarter Lebensversicherung AG: FlexRente Invest (T53.oG)